Alexander-Technik in Zeiten von Corona

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Wie verhalten wir uns als Alexander-Lehrer*innen in einer Zeit, die nach wie vor von einschränkenden Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona Virus beeinflusst wird?

Haben wir einen Umgang mit unserer eigenen Angst und der Ängste unserer Schüler*innen gefunden? Wie gehen wir mit Widerständen um?

Welche Lösungen finden wir in Bezug auf die Umsetzung der Hygieneregeln?

Wo finden wir Informationen?

Können wir als AT-Lehrer*innen Gelder aus irgendwelchen Hilfspaketen erhalten?

Das sind viele Fragen, auf die wir versuchen wollen, Antworten zu finden.

Als AT Lehrer*innen sind wir darauf geschult flexibel und resilient mit Stresssituationen umzugehen. Wir analysieren Situationen mit Herz, Kopf und Körper und finden angemessene Mittel, um der Reaktionsfalle zu entwischen, hin zu einer Reaktionsmöglichkeit, einer Erwiderung. Natürlich klappt das nicht immer, aber ohne die tägliche Anbindung an diese Fähigkeit, wäre die Zeit um einiges schwerer!

Als Berufsgruppe, die eine „körpernahe Dienstleistung“ anbietet, befinden wir uns in einer Grauzone:

  • Wir sind nicht Teil des Gesundheitssystems und doch bringen wir vielen Menschen Schmerzlinderung und Neuausrichtung in einer Krankheitssituation.
  • Wir sind keine Masseur*innen und doch arbeiten wir viel mit unseren Händen und bringen Menschen mit ihrem Wohlbefinden und ihrer Gelassenheit in Kontakt.
  • Wir sind keine Friseur*innen und arbeiten doch am Kopf und verhelfen Menschen zu einer Neuausrichtung und einem neuen Körper-Bild von sich selbst.

Es gibt also viele Gründe, warum wir unsere Arbeit zur Verfügung stellen sollten. Oberste Prämisse bleibt es neben der Einhaltung der jeweils aktuellen Regeln vor allem, dass wir uns selbst in der Rolle der Lehrenden wohl und sicher fühlen, um aus dieser Grundhaltung heraus für und mit unseren Schüler*innen einen sicheren und vertrauensvollen Rahmen schaffen, in dem Lernen gelingen kann.

Einige von uns konnten die Erfahrung machen, dass es hilfreich ist, anstelle der verbalen Auseinandersetzung zum Thema „Corona“ eher den Umgang mit den Gefühlen, die in diesem Kontext angetriggert werden, und die Suche nach deren Verortung im Körper in den Mittelpunkt zu stellen.

Der Online-Unterricht hat sich als eine spannende Alternative zum Präsenz-Unterricht bewährt. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass alle Beteiligten davon profitieren.

Damit ihr euch im Dschungel der sich verändernden Bedingungen auf Länder- und Bundesebene schneller zurechtfinden könnt, bieten wir euch hier eine Link-Sammlung zu hilfreichen Seiten an:

Darüber hinaus ist es auch möglich, sich mit dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort auseinander zu setzen und Fragen zu klären.

Umfassende Informationen zum Thema: Seite des Bundesministeriums für Gesundheit

Informationen zu aktuellen Hilfen werden  auf den Seiten des Bundesministeriums veröffentlicht:

Grundsätzlich gilt: Es lohnt sich vor und nach einer Antragstellung noch einmal einen Blick in die FAQ zu werfen- diese werden ständig (zum Besseren oder Schlechteren verändert- Screenshot bei Antragstellung ist auch immer gut für die Unterlagen)

Es gibt auch eine Hotline für Fragen von Soloselbstständigen speziell zu den Antragsmöglichkeiten unter folgender Nummer weiter: 030-1200 21034 (Servicezeiten Mo-Fr, 8-18 Uhr).

Hilfreiche Plattformen zum Thema Hilfen

Seiten der jeweiligen Bundesländer mit eigenen Landesverordnungen:

Hilfreiche Plattformen zum Thema Umgang mit Gruppen

  • Auf den Seiten des Landessportbundes NRW gibt es ebenfalls eine detaillierte Sammlung an Fragen und Antworten rund um die Bewegungsarbeit in Gruppen (nicht nur bei Covid)
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